Sonnwendfeier am Kristberg

Um den 21. Juni – wenn der längste Tag und die kürzeste Nacht aufeinandertreffen – werden vielerorts Bergfeuer entzündet.

Bereits im Mittelalter feierten die Menschen große Feste und erhofften sich durch das Betrachten des Feuers Glück, Segen und Heilung. In früheren Zeiten spielte die Sommersonnwende allerdings keine so bedeutende Rolle. Vielmehr war es die Nacht auf den 24. Juni, dem Johannestag, in der Johannisfeuer entzündet wurden.


Berge in Flammen

Sonnwendfeier am Kristberg


Der Herr der Sonnwendfeuer am Hochjoch


Vor über 40 Jahren erweckte Walter Zudrell den in Vergessenheit geratenen Brauch der Sonnwendfeuer ­wieder zum Leben.


Hinter dem faszinierenden Schauspiel bei Einbruch der Dunkelheit steckt eine lange Tradition und jede Menge Arbeit für zahlreiche Ehrenamtliche wie Walter Zudrell – in der Region besser bekannt als „Felsa Walter“. Im Jahr 1975 hat der gebürtige Silbertaler es sich zur Aufgabe gemacht, den längsten Tag des Jahres mit Feuerstellen inmitten der Montafoner Bergwelt zu feiern.

Sonnwendfeier am Kristberg mit verlängerter Bergfahrt bis 18:15 Uhr durch die Montafoner Kristbergbahn, Livemusik (NUR bei guter Witterung!), feinem Essen (a la carte oder Menü), einmaligem Panoramablick auf die Feuer der Berge des Rätikon- und Verwallgebirges und anschließender Nachtfahrt (21:45 Uhr bis 22:30 Uhr) mit der Montafoner Kristbergbahn.